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  • AutorenbildAnna

Deocreme selber machen


selbstgemachte Deocreme zwischen Salbei und Lavendel

Nie wieder ein Deo kaufen? – Dass ist jetzt möglich!


In diesem Beitrag, stelle ich dir mein Rezept zur Herstellung einer 100% veganen Deo Creme.



Aber warum ist es besser sein Deo selbst zu machen?


❉ Die herkömmlichen Deos produzieren oft unnötig Müll – die Silikonformen und die Glastiegel können immer wieder verwenden


❉ Ein „gutes“ Deo im Einzelhandel kostet dich 10-20 mal so viel, als die Rohstoffe für eine selbstgemachtes Deo


Keine Aluminiumsalze welche die Drüsen verstopfen


Keine anderen Fragwürdigen Inhaltsstoffe, die du auf der Verpackung nicht mal entziffern kannst, denn oft enthalten Deos Alkohole, künstliche Giftstoffe oder Treibgase. All diese Stoffe stehen im Verdacht gesundheitsschädigend zu sein.


❉ Du lernst nicht nur dein Deo selbst zu machen, sondern gleichzeitig viel über die Rohstoffe und deinen eigenen Körper, welche Rohstoffe du gut verträgst, welche vielleicht weniger


Vorab - viele Deos die es zu kaufen gibt verwenden Aluminiumsalze, welche die Schweißdrüsen verstopfen und somit das Schwitzen verhindern. Schwitzen ist jedoch eine komplett gesunde Körperfunktion, denn neben der Entgiftungsfunktion wird auch unser Körper vor Überhitzung geschützt, da der Schweiß uns kühlt. „Frischer“ Schweiß riecht auch nach nichts, der Geruch entsteht erst in Kombination mit verschiedenen Bakterien. Beim selbst hergestellten, natürlichen und 100% veganen Deo wird also nicht das Schwitzen verhindert, sondern die Inhaltsstoffe wirken antibakteriell und wirken somit der Geruchsentwicklung entgegen.



Was brauchst du für Arbeitsutensilien?


》 Topf fürs Wasserbad und ein Gefäß um es ins Wasserbad zu stellen


》 Etwas Alkohol (mindestens 40%) um alles zu desinfizieren


》 Mörser


》 Waage


Rührstab* oder Löffel am besten nicht aus Metall


Glas-Tiegel* um alles abzufüllen


》 Etiketten




Was brauchst du für Rohstoffe?


70g Natives Kokosöl*


5g Candelilla Wachs* (kann durch Bienenwachs* ersetzt werden)


30g Natron*


30g Tapiokamehl* oder eine andere Stärke*


8g Sheabutter*


30 Tropfen Ätherisches Öl (Lavendel*, Salbei*)


Die Mengenangaben reichen für circa zwei Tiegel Deocreme mit je 60g Inhalt.

Die Inhaltsstoffe reichen für etwa zwei Deocreme mit 60ml, was wiederum für etwa ein halbes Jahr Deo reicht. Die Rohstoffe findest du zum echt fairen Preis bei wesentlich, meiner Lieblings-Onlinedrogerie. Übrigens mit meinem Gutschein-Code 'cremedelacreme'* sparst du 5€ bei einer Bestellung ab 40€.



Wirkung der Inhaltsstoffe der Deocreme:


2 Kokosnüsse

natives Kokosöl*


es enthält Laurinsäure, diese wirkt leicht antibakteriell. Deswegen eignet sich Kokosöl sowohl für Deos als auch für Zahnpasta. Besonders die kühlende und feuchtigkeitsspenden Wirkung darf im Deo nicht fehlen.



eine Tasse mit Candelillawachs

Candelilla Wachs*


die vegane Alternative zum Bienenwachs. Sorgt für eine etwas festere Konsistenz der Salbe. Sie schützt die Haut, schließt die Feuchtigkeit ein und sorgt so für eine langanhaltende Pflege.


eine Holzschüssel mit Sheabutter


Sheabutter*


macht die Haut weich und regt gleichzeitig ihre Regeneration an. Vor allem bei trockener, rissiger oder strapazierter Haut wird Sheabutter gerne eingesetzt.




Natron in einem Löffel

Natron*


wirkt desinfizierend, entgiftend und geruchsneutralisierend. Zudem wirken einige Wirkstoffe im Natron leicht entzündungshemmend und juckreizstillen, was vor allem nach dem Rasieren einfach toll ist.


Tapiokawurzel und das Tapiokamehl


Tapiokamehl*


ist eine reine Stärke und verhindert übermäßiges Schwitzen, zudem wird Schweißgeruch gleichzeitig beseitigt. In der Creme verwende ich es aber hauptsachlich für die cremigen Konsistenz.


Salbei Blätter


ätherisches Salbeiöl*


dieses Öl ist für mich ein 'muss' in jedem selbst hergestellten Deo. Es wirkt antibakteriell, kann dazu beitragen Entzündungen zu hemmen und wirkt gleichzeitig Schweißregulierend.


Lavendel Blüten und im Hintergrund das Meer


ätherisches Lavendelöl*


ein echter Alleskönner, wirkt antibakteriell, desinfizierend und lindert Juckreiz. Zudem pflegt es die Haut, spendet Feuchtigkeit und neutralisiert Gerüche.





& so geht’s:


Natron* und Tapiokamehl* in einem Mörser zerkleinern


Candelilla Wachs* im heißen Wasserbad langsam schmelzen


Sheabutter* & Kokosöl* dazu geben und alles zusammen verschmelzen lassen


❉ zermörsertes Natron* und Tapiokamehl* dazu geben


❉ aus dem Wasserbad nehmen und unter ständigem Rühren abkühlen lassen


❉ ganz zum Schluss das ätherische Öle dazu geben und gut unterrühren


❉ alles in die sauberen und desinfizierten Gläser* abfüllen und beschriften


❉ die Creme kann dann entweder mit einem kleinen Löffel oder sauberen Händen entnommen werden und schon eine kleine Menge reicht völlig ausreichend


❉ kühl gelagert ist die Deocreme für etwa 6 Monate haltbar

selbstgemachte Deocreme mit Lavendel Blüte, im Hintergrund Salbei

Als kleiner Zusatz habe ich dir noch Etikett gestaltet, es passt auf die Braunglastiegel mit 60ml* von wesentlich.


fertig gestaltetes Etikett für deine eigene Deocreme

Warum ich als Duft Lavendel und Salbei für mein Deo gewählt habe, habe ich dir ja weiter oben schon bei der Wirkung der Inhaltsstoffe erklärt. Natürlich kannst du diese Öle auch mit anderen ersetzen, jeder mag einen anderen Duft und jedes Öl hat auch seine eigene Wirkung. Auch hier gilt je mehr man sich mit dem Thema ätherische Öle auseinander setzt umso feinfühliger wird man und umso mehr trainiert man seinen Geruchssinn.


 

Mein Hund Buddy und ich sagen DANKE

Danke für das Besuchen meiner Seite und meines Blogs, ich hoffe der Beitrag hat dir gefallen und du konntest etwas mitnehmen!


Lass mir gerne einen Like oder Kommentar da und teile den Beitrag gerne mit Freunden! Wenn du das Rezept ausprobierst, schicke mir sehr gerne ein Bild von deiner Creme.



 

*alle Links die mit diesem Stern markiert sind, sind Affiliate Links. Dass heißt wenn du über den Link einkaufst verdiene ich eine kleine Provision daran, du bezahlst natürlich nicht mehr! Ich würde mich total darüber freuen, wenn du mich so ein wenig unterstützt. ACHTUNG: Rezepte, Anwendungsmöglichkeiten, Inhalte & Angaben wurden nach dem aktuellen Wissensstand der Autorin sorgfältig recherchiert und verfasst, erfolgen aber ohne Gewähr. Sie stellen keinesfalls Anspruch auf Vollständigkeit und/oder Richtigkeit im schulmedizinischen Verständnis. Es muss betont werden, dass jeder Mensch unterschiedlich auf die Rezepte reagieren kann. Auch natürliche Zutaten, Stoffe & Rohstoffe wie Pflanzenöle, ätherische Öle, Wachse oder ähnliches. können Allergien, Unverträglichkeiten und andere Nebenwirkungen auslösen. Bei Beschwerden und bei eventuellem Risiko ist eine ärtzliche Abklärung unumgänglich. Die Autorin haftet nicht für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den gegebene Anregungen resultieren.

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